
Im ersten und zweiten Weltkrieg bezahlten viele Soldaten aller Kriegsparteien ihren Einsatz mit dem Leben. Die Gefallenen hinterließen in ihren Familien große Lücken. Ihr Tod im Krieg, meist fern der Heimat, löste tiefe Trauer aus.
Das aus Sandstein geschaffene Denkmal wurde im Jahre 1923 von einem Bildhauer der sogenannten „Wiedenbrücker Schule“ geschaffen.
Das Denkmal zeigt einen demütigen, verletzlichen und trauernden Soldaten, kniend mit gefalteten Händen, den Helm neben sich am Boden liegend, der nichts von einem Helden an sich hat.
Es ist ein ruhiges und stilles Mahnmal gegen den Krieg und ist - obwohl im Jahre 1923 geschaffen – eindringlich und mit Blick auf das aktuelle Zeitgeschehen geradezu zeitgemäß.
Bildbeschreibung: Das Mahnmal stand auf dem Friedhof mit Front zur Beelener Straße inmitten von sechs Gefallenengräbern des Ersten Weltkrieges, wovon jedes ein kleines steinernes Kreuz mit dem Namen des Gefallenen trägt.


